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Die Gutartige und bösartige Prostatavergrösserung und ihre Vorsorgeuntersuchung 


Semir A. S. Al Samarrai
Facharzt für Urologie
Dubai Healthcare City

 

Die benigne Prostathypetplasie(BPH) ist eine generelle Erscheinung beim alternden Mann,und leiden ungefähr 50% der Männer über 50 Jahre und 90% über 85 Jahre an diese Erkrankung,die durch übermässige Wucherung der Prostata des drüsen-und grundgewebe der Prostata zustande kommt.

In der Tat sind die Symptome wie Startverzögerung beim Wasserlassen,verlängerte Zeit des Wasserlassens und abgeschwächte Harnstrahl hauptsächlich durch die Gewebeneubildung aufgrund der funktionellen Verengung(obstruction) im Bereich der prostatischen Harnröhre und auch durch den erhöhten muskulären Kontraktionsspannkraft der muskelären Zellen der Prostata und Blasenhals verursacht, da aber diese Muskeln der Prostata und Blasenhals durch die a-adrenerge Receptoren reguliert sind,ist es neurlich therapeutisch möglich,die o.g.Symptome der Prostatavergrösserung mit den modernen a-blockern erfolgreich zu behandeln.

Klinisch manifest wird die BPH erst durch die o.g.Symptome,Sie korreliern aber nicht unbedingt mit der Stufe der Prostatavergrösserung. Bei zunehmender Verengung der Harnröhre wird der Harnstrahl abgeschwächt,und das Wasserlassen ist stotternd,hinzu kommt Restharngefühl und irritative Symptome ,die durch parallel entstehende Harnwegsinfektion unterhalten werden ,diese verursachen Brennen und häufigeres Wasserlassen während des Tages und der Nacht.Eine begleitende Kongestion der Prostata(Stauung) kann zu Blutung beim Wasserlassen aus gestauten Gefässen führen.

Die Diagnostik darf in keinem Fall systemorientiert am Organ Prostata erfolgen,sondern muss nach Anamnese alle differentialdiagnostischen Möglichkeit berücksichtigen.

Die spezielle körperliche Untersuchung ist die rectal-digitale Betastung der Prostata und die transabdominale Ultraschall Untersuchung der Prostata.Sie liefern zusammen bei den heutigen modernen diagnostigen Möglichkeiten wesentliche Informationen über die genauen Grösse,Form,Beschafenheit und Abgrenzbarkeit, und bei der zusätzlichen Bestimmung vomT- PSA und F-PSA(Prostatisch-spezifisches Antigen)) könnte eine mögliche bösartige Veränderung an der Prostata ausgeschlossen werden.

Die Urodynamische zur Messung des Harnflusses pro Sekunde ist eine notwendige Massnahme,wenn der Grad derVerengung in der Harnröhre durch die Prostatavergrösserung im Stadium zwei oder drei quantifiziert werden soll. Bei Miktionsbeschwerden(Wasserlassen)aufgrund eines gutartigen Vergrösserung der Prostata stehen den Patienten heute moderne und effektive therapieoptionen zur Verfügung sowohl medikamentöse wie die modernen a-Blockers in Kombination mit 5-a-reducktase-Blockers im Stadium eins und zwei der Prostatavergrösserung als auch minimal invasive operative Maßnahmen wiez.B.die endoscopischen operationen der Prostatavergrösserung mit dem Laser .

Zum schluss möchte ich auf die Früherkennung von Prostatakazinom hinweisen.Die Vorsorgeuntersuchung des Mannes über 40.hat gleichzeitig mit der Entdeckung des prostataspezifischen Antigens (PSA im Blut)im Jahre 1989 die Vorsorgeuntersuchung der Prostata Vergrösserung revolutioniert. 

Währed vor Einführung des PSA zwei Drittel aller Prostatakarzinomen im fortgeschrittenen organüberschreitenden Stadium,ohne curative Therapieoption entdeckt wurden, werden heute zwei drittel der Karzinomen auf die Prostata beschränkt diagnostiziert und können somit potentiell geheilt werden.

Correspondence:

Prof. Dr. SEMIR AHMED SALIM AL SAMARRAI
Professor Doctor of Medicine-Urosurgery, Andrology, and Male Infertility
Dubai Healthcare City, Dubai, United Arab Emirates.
Mailing Address: Dubai Healthcare City, Bldg. No. 64, Al Razi building, Block D,
2nd floor, Dubai, United Arab Emirates, PO box 13576
Email: fmcalsam@emirates.net.ae